+49 2921 687-555
  aufforsten@waldlokal.de
PIELcast #36 G’schichten aus dem WaldLokal

PIELcast #36
G’schichten aus dem WaldLokal

PIELcast #36 G’schichten aus dem WaldLokal

Grüner Daumen hoch!
Jasmin erklärt voller Begeisterung, was es Neues aus dem WaldLokal gibt – und das ist eine ganze Menge. Christoph und Kai kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus und wollen vor allem wissen: Wie kann ich bei dieser coolen Story als Privatperson oder Unternehmen tatkräftig unterstützen?
Fragt dazu Jasmin direkt oder sucht Euch hier das für Euch passende Menü selbst heraus. Respekt und frohes Pflanzfest!

Viel Spaß beim Einfach Besser Hören!

Weitere Artikel

Weiterlesen

Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Pollen

Der Wald – gekennzeichnet durch seine Vielfalt an Bäumen und Gräsern. Wenn es warm wird, beginnt der Blütenstaub der Pflanzen durch den Wind getragen zu werden. Bei günstigen Wetterverhältnissen können die Pollen bis zu 400 Kilometer weit fliegen. Das ist der natürliche Vorgang der Fortpflanzung vieler Pflanzen. Durch die Pollen wird das männliche Erbgut weitergetragen und befruchtet so die Pflanzen. Der Blütenstaub wird in den Staubgefäßen der Pflanze gebildet. Es handelt sich um eine mehlartige Masse, die aus Kohlenhydraten besteht und besonders reich an Fetten und Eiweißen ist. Die Pollen dienen außerdem vielen Insekten als Nahrungsgrundlage.

Allerdings leidet fast jeder Fünfte unter einer Pollenallergie. In Deutschland sind das rund 12 Millionen Menschen. Dabei ist das enthaltende Eiweiß in den Pollen der Auslöser für die allergischen Reaktionen. Oft haben betroffene Menschen tränende Augen, leiden unter Müdigkeit, Schnupfen und laufender oder verstopfter Nase.

Wann fliegen Pollen?

Pollen fliegen fast das ganze Jahr über. Lediglich die Monate zwischen Oktober und Anfang Dezember sind nahezu pollenfrei. Im Januar fliegen die ersten Pollen der Hasel und Erle. Besonders im Februar ist die Pollenbelastung der Hasel sehr hoch. Im März fliegen des Weiteren die Pollen der Ulme und Pappel. Zwischen den Monaten März und Juni ist die Pollenbelastung am höchsten. Unterwegs sind Pollen der Weide, Esche, Birke, Buche und Kiefer. Gegen Ende des Sommers entspannt sich die Intensität vieler Pollen.

Die Tageszeit kann ausschlaggebend sein, wie stakt die Pollenbelastung ist. Dabei gibt es auch Unterschiede zwischen dem Land und der Stadt. So ist auf dem Land am frühen Morgen die Belastung am stärksten und in der Stadt hingegen am Abend. Hinzu kommt der Faktor, wie aggressiv die Pollen der jeweiligen Pflanze sind. Diese lösen bei Betroffenen stärkere Symptome aus. Zu den aggressiven Nadelgehölzen gehört die Kiefer. Die Birke, Hasel und Erle sind unter den Laubbäumen eher als aggressiv einzustufen.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

Weitere Artikel

Weiterlesen

Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Gehölze des Frühlings

Der Wald – gekennzeichnet durch das Erblühen vieler Pflanzen im Frühling nach der kalten und dunklen Jahreszeit. Es gibt nicht nur viele Blumen, die in den ersten Monaten des Jahres erblühen, sondern auch viele Gehölze. Diese findet man nicht nur im Wald, sondern auch bei uns in den Gärten, Parks und am Wegrand. Typische, wunderschön blühende und duftende Gehölze des Frühlings sind unteranderem die Blutpflaume, die Blutjohannesbeere und die Magnolien.

Woran erkennen die Gehölze, dass es Frühling wird?

Die Pflanzen nehmen kontinuierlich Reize der Umwelt wahr. Im Frühling werden die Temperaturen wärmer und die Tage länger., Außerdem nimmt die Sonneneinstrahlung zu. Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, kann über die Wurzeln wieder Wasser, Stickstoff und andere Mineralien aufgenommen werden. Diese werden im Stamm, in den Ästen und den Blättern verteilt. Durch das Sonnenlicht kann wieder Fotosynthese betrieben werden und die Pflanze kann optimal mit Energie versorgt werden. Es gibt einige Bäume, beispielsweise die Buche, die erst austreibt, wenn der Tag länger als 13 Stunden lang ist. Der Flieder hingegen treibt erst aus, wenn eine bestimmte Anzahl an warmen Tagen hintereinander folgt.

Die Magnolien 

Die Magnolien (Magnolia) blühen schon Ende März und Anfang April. Das hängt stark davon ab, wie gut das Wetter ist. Es ist auf Grund der frühen Blütezeit eines der wertvollsten Ziergehölze im Frühling. Unzählige Insekten erfreuen sich an der Blütenpracht. Es gibt rund 230 verschiedene Arten. Die Blütenpracht unterscheidet sich in ihrer Form und Farbe stark. Die Stern-Magnolie (Magnolia stellata) zum Beispiel blüht in vielen Gärten und hat einen süßen intensiven Duft. Die weißen, sternförmigen Blüten sind weit geöffnet und haben eine gelb-grünliche, spitzzulaufende Frucht, die nicht essbar ist.

Die Blutpflaume (Prunus cerasifera nigra)

Die Blutpflaume ist eine sehr bienenfreundliche Pflanze, die im April Blütenzeit hat. Es handelt sich um einen Kleinbaum, der bis zu 7 Meter groß werden kann. Die Blutpflaume hat fünf wechselständige, eiförmige weinrote Blütenblätter. Diese haben eine metallische glänzende Oberfläche. Die Blüten leuchten rosa und sind 2,5 Zentimeter breit. Die kleinen, essbaren Kirschpflaumen sind besonders süß und lassen sich sehr gut zu Kompott oder Konfitüre verarbeiten

Die Blutjohannesbeere (Ribes sanguineum)

Die Blutjohannesbeere ist ein dekorativer und pflegeleichter Frühblüher, der zwischen April und Mai blüht. Auch die Blutjohannesbeere ist eine sehr bienenfreundliche Pflanze. Die Blüten hängen in einer Traubenform am Strauch und blühen in den Farbtönen weiß bis rot. Der Ertrag des Strauches fällt meistens gering aus. Die Beeren sind klein und schwarz. Wie auch die Früchte der schwarzen Johannesbeere sind diese essbar, aber deutlich saurer.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

Weitere Artikel

Weiterlesen

Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – CO2-Fußabdruck

Der Wald – bekannt dafür, dass die Bäume CO2 binden können. Das ist wichtig, da CO2 große Auswirkungen auf den Treibhauseffekt hat. Der Treibhauseffekt beschreibt den Prozess der globalen Erderwärmung. Die CO2-Emissionen nehmen jährlich immer mehr zu. CO2 ist unsichtbar und geruchlos und daher kaum wahrnehmbar. Es wird unteranderem durch die Energienutzung, Autos oder Flugzeuge in die Luft abgegeben. Aber auch in der Industrie und der Landwirtschaft kommen Unmengen an CO2-Abgasen zusammen.

Der CO2-Fußabdruck

Der CO2-Fußabdruck ermöglicht Privatpersonen, Unternehmen und Ländern ihre CO2-Bilanz nachzuvollziehen, zu analysieren und bestmöglich zu minimieren. Der CO2-Fußabdruck zeigt, welche Mengen CO2 durch Aktivitäten, Prozesse oder Handlungen freigesetzt werden. Auch die Emissionen von Dienstleistungen und Produkten können aufgegriffen werden. Wichtige Faktoren für diese Berechnung sind zum Beispiel der Stromverbrauch, der Heizbedarf, das Konsumverhalten, Essgewohnheiten und Transport. Es ist fast unmöglich den Fußabdruck genaustens zu berechnen, aber er bietet einen guten Anhaltspunkt.

Aussagekraft des Co2-Fußabdrucks

Ziel der Berechnung ist das Anregen zur Reduzierung von CO2. Sicher ist, dass man nur gemeinsam die hohen CO2-Emissionen reduzieren kann. Oft fehlt das Bewusstsein, wie viel CO2 durch den eigenen Lebensstil und das eigene Konsumverhalten produziert wird. Auch Unternehmen und Länder haben großes Potenzial zur Reduzierung der CO2 -Emissionen.

Auf der Unternehmensebene ist der CO2-Fußabdruck eine wichtige Maßzahl für die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagement. Ziel eines jeden Unternehmens sollte es in der heutigen Zeit und dem heutigen Wandel sein, die Modernisierung mitzugehen und umzudenken. Denn auch die Gesellschaft beginnt umzudenken. Immer häufiger wird nach umweltgerechten Produkten und Dienstleistungen gefragt. Das Achten auf Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur auf das Sparen von Emissionen begrenzt, sondern kann in verschiedene Aspekte aufgegriffen werden.

Auch Privatpersonen können durch einfache Anpassungen an den Alltag den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren. So kann man bei kurzen Strecken auf das Auto verzichten, mehr regionale Produkte kaufen, weniger Fleisch essen, kürzer duschen und unnötigen Wasserverbrauch vermeiden. Hinzu kommen das bewusste Heizen und Nutzen von Strom.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

Weitere Artikel

Weiterlesen

Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Bäume

Der Wald – gekennzeichnet durch die vielen großen und kleinen Bäume, die etwa ein Drittel der Gesamtfläche im Wald bedecken. Bäume sind überlebenswichtig. Sie speichern Wasser, wandeln Co2 in Sauerstoff um und dienen den Menschen als nachwachsender Rohstoff.

Die Vielfalt der Bäume

Es sind rund 60.000 verschiedene Baumarten bekannt. Die Tendenz neuer Arten steigt kontinuierlich. Die Fichte kommt am häufigsten in Deutschland vor. Dieser Baum ist für den schnellen Wachstum bekannt und besonders wichtig für die Forstwirtschaft. Der häufigste Laubbaum, den man in Deutschland finden kann, ist die Buche. Ein durchschnittlicher europäischer Buchenbaum hat um die 30.000 Blätter.

Auch in den Größen unterscheiden sich die verschiedenen Baumarten stark. Der kleinste Baum der Welt ist gerade mal bis zu 10 Zentimeter groß. Die Krautweiden wachsen in den Alpen. Der Stamm ist verborgen im Erdreich oder in den Felsspalten, sodass man nur die Baumkrone sehen kann. Der größte Baum der Welt ist der Hyperpion. Das ist ein Küstenmammutbaum, der 116 Meter hoch ist. Er hat einen Stammdurchmesser von 4,6 Meter und ist 1.260 Jahre alt. Im Jahr wächst der Hyperpion ungefähr 3,9 Zentimeter. Der älteste Baum der Welt ist die Fichte „Alt Tjikko“ aus Schweden. Der Baum ist rund 9.500 Jahre alt.

Wunderwerk Baum

Bäume sind echte Filteranlagen. Im Jahr werden rund 2,4 Millionen Tonnen Co2 mit Hilfe der Wälder gefiltert. Ein Viertel dieser Emissionen allein durch den Regenwald des Amazonas. Deshalb sind Rodungen und Waldbrände so gefährlich. Es wird nicht nur der Lebensraum vieler Tiere beschädigt, sondern auch das Leben von uns Menschen gefährdet. Bäume können nicht nur Co2 filtern, sondern auch Gifte wie Schwefeldioxid oder Benzol.

Die Luft unter einem Baum kann bis zu 15 Grad kühler sein als die Umgebungsluft. Das kann besonders im Sommer sehr angenehm sein. Sowohl das schattenspendende Blätterdach als die Transpiration tragen einen Beitrag dazu bei. Die Transpiration ist die Verdunstung von Wasser über die Blätter. Dabei entsteht Verdunstungskälte. Dieser Effekt ist ähnlich wie bei einer Klimaanlage, nur dass Kälte ganz ohne Strom erzeugt werden kann.

Außerdem sind Bäume Lebensraum für rund 80% der Tiere des Planeten. In jeder Baumetage leben unterschiedliche Tiere. Im Wurzelbereich kann man Würmer, Pilze und Bakterien finden. Im Stamm finden unzählige Insekten Schutz und Nahrung. Käfer legen dort ihre Eier ab und für Eichhörnchen und Fledermäuse bieten die Hohlräume ein Quartier zum Überwintern. In der obersten Etage, der Baumkrone, bauen Vögel ihre Nester und versorgen ihre Jungen. Raupen fressen sich an den Blättern der Bäume satt bis sie dort verpuppen.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

Weitere Artikel

Weiterlesen

Bankverbindung: Sparkasse SoestWerl | IBAN: DE79 4145 0075 0000 0283 57 | BIC: WELADED1SOS