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Autor: Waldlokal1530

Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Frost

Der Wald – gekennzeichnet durch seine Anpassung an verschiedene Naturphänomene. Es gibt wärmere und kältere Monate sowie trocknere, nässere oder windigere Tage. Aber wie reagieren die Pflanzen auf Frost? Was genau versteht man unter Frost und wie entsteht er?

Kurz gesagt: Frost entsteht, wenn es kalt ist und die Temperaturen unter 0 Grad Celsius fallen. Die Temperaturen werden zwei Meter über dem Boden gemessen. Man spricht von Luftfrost. Wenn die Lufttemperatur sehr niedrig ist, kann man davon ausgehen, dass auch der Boden gefroren ist. Allerdings tritt Bodenfrost auch auf, wenn die Temperaturen zwei Meter über dem Boden noch nicht im Minusbereich liegen. Das liegt daran, dass kalte Luft schwerer als warme Luft ist und zu Boden sinkt, sodass sich der Boden schneller abkühlt als die Luft. Hinzu kommt, dass Bodenfrost durch die Abkühlung bei Nacht entstehen kann. Bodenfrost kann besonders bei nassen Tagen sehr gefährlich sein. Man muss sich vor Reifglätte auf den Straßen in Acht nehmen, da die Nässe auf dem Boden bei kalten Temperaturen schnell gefriert.

Die Gefahren von Frost

Wenn die Temperaturen in den Minusbereich fallen, besteht die Gefahr, dass das Pflanzenwasser in den Zellen gefriert. Dies wirkt wie eine Austrocknung, da den Zellen das Wasser so entzogen wird. Es kommt zur Schädigung bestimmter Pflanzenteile mit der Folge, dass irreversible Schäden entstehen oder die Pflanze schlimmstenfalls abstirbt. Außerdem laufen die chemischen Prozesse der Pflanzen bei Kälte langsamer ab, sodass diese weniger Energie haben. Die Blüten vieler Pflanzen, beispielsweise von Obstbäumen, fallen wegen der Kälte ab. Das hat negative wirtschaftliche Folgen, da der Ernteerfolg stark beeinträchtigt wird.

Schutzmöglichkeiten der Pflanzen

Zum einem gibt es einige kälteresistente Pflanzen, die auch Frostperioden überwintern können. Gefährlich ist aber der Früh- oder Spätfrost, da die Pflanzen ihre Prozesse bereits an die jeweilige Jahreszeit angepasst haben. Andere Pflanzen kann man schützen, indem man diese mit einem Gefäß abdeckt. Das Ziel des Abdeckens ist es, dass sich die Luft um die Pflanze erwärmen kann. Außerdem kann man die Pflanze so vor Schneefall und damit direkter Kälteeinwirkung schützen. Gartenpflanzen lassen sich über Nacht sehr gut in den Flur oder auch in den Keller stellen.

Zarte Gebilde des Winters: Eiskristalle

Eiskristalle sind kleine, glitzernde und wunderschöne Mini-Skulpturen. Man kann sie auf Pflanzen, aber zum Beispiel auch auf Fensterscheiben entdecken. Sie entstehen bei Minusgraden, hoher Luftfeuchtigkeit und leichtem Wind. Wenn der Wasserdampf oder das Wasser friert, bilden sich sechseckige Strukturen. Das ist die typische Form eines jeden Eiskristalls. Feste Gegenstände wie zum Beispiel die Pflanze oder die Fensterscheibe kühlen schneller aus als die Luft. Deshalb verändert sich der Aggregatzustand der Wassermoleküle aus der Luft vom gasförmigen in den festen Zustand unmittelbar bei Berührung fester Gegenstände. Bei diesem chemischen Prozess spricht man von der Resublimation, also der Übergang eines gasförmigen Stoffes in den festen Aggregatzustand.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

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Briloner Bürgerwald

Bäume für den Bürgerwald
Briloner Bürgerwald e.V.

Nachhaltiges Projekt

Nicht nur die Trockenheit der letzten Jahre hat dem Wald enorm zugesetzt, sondern auch besonders der Borkenkäfer, der sich bis zu den alten Fichtenbeständen auf 700 m hochgearbeitet hat. Etwa die Hälfte des Fichtenbestandes des Briloner Waldes ist verloren gegangen.

Der Förderverein Briloner Bürgerwald e.V. möchte den Bestand der Wälder rund um Brilon erhalten und wird deshalb ca. einen Hektar Wald mit verschiedenen Baumarten am Poppenberg wiederaufforsten.
Unterstützt wird der Förderverein Briloner Bürgerwald e.V. hierbei von der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten.

Worum geht es in diesem Projekt?

Rund die Hälfte unseres Fichtenbestandes ist verloren gegangen. Um die Natur in Brilon und Umgebung zu erhalten, betreibt der Briloner Bürgerwaldverein im großen Rahmen Wiederaufforstung mit verschiedenen widerstandsfähigen Baumarten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist Umwelt- und Klimaschutz, sowie Tier- und Naturschutz, um für die Briloner und alle Gäste das Naherholungsgebiet zu erhalten.
Wer dazu beisteuern möchte, ist herzlich eingeladen, durch eine Spende daran mitzuwirken.

Warum solltest Du dieses Projekt unterstützen?

Die Wiederaufforstung des Briloner Stadtwaldes wird mehrere Millionen Euro kosten und sich über Jahre erstrecken. Um dem Ziel, unsere Natur zu erhalten, schneller näher zu kommen, möchte der Bürgerwaldverein neben privaten und privatwirtschaftlichen Pflanzinitiativen auch über dieses Crowdfunding-Projekt unter Einbindung aller Bürger ein möglichst großes Stück Wald neu aufforsten.

Was geschieht mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Es geht hier konkret um die Aufforstung am Briloner Poppenberg. Für einen halben Hektar Aufforstung benötigt der Verein ca. 5.000,00 Euro. Dafür werden verschiedene Setzlinge gekauft und ein Zaun um die Fläche errichtet, um die jungen Pflanzen vor Wildbiß zu schützen. Bei einer Überfinanzierung fließt das Geld in die Erweiterung der Fläche.

Briloner Bürgerwald

Wer steht hinter dem Projekt?

Briloner Bürgerwald e.V.
Hinter dem Projekt stehen das Vorstandsteam des Fördervereins Briloner Bürgerwald e.V., seine Mitglieder und die Menschen der Waldstadt Brilon.

Wenn Du dieses Projekt unterstützen möchtest, klicke auf folgenden Button. 

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – winteraktive Tiere

Der Wald – gekennzeichnet durch die vielen verschiedenen Tiere, die dort leben. Sie alle verhalten sich im Winter anders. Einige Tiere überwintern in der Starre, einige Tiere schlafen den gesamten Winter über. Es gibt aber auch winteraktive Tiere. Sie passen zum Beispiel ihr Fell an die kalten Temperaturen an, legen sich ein Fettpolster durch vermehrte Nahrungsaufnahme im Herbst an oder verhalten sich möglichst energiesparend. Zu den winteraktiven Tieren gehören unteranderem die Ente, das Reh und der Fuchs.

Die Ente

Der Körper des Vogels passt sich optimal an die kälteren Temperaturen an. Die wetterfesten Deckfedern sind mit einem körpereigenen öligen Sekret bedeckt und schützen so vor Kälte und Nässe. Wenn die Teiche, Seen oder Flüsse zufrieren, können die Enten sich problemlos auf dem Eis fortbewegen, da ihre Füße nicht festfrieren. Das sogenannte Wundernetz auf den Füßen der Ente arbeitet nach dem Prinzip des Wärmeaustausches. Die Blutgefäße sind dort eng aneinander, weshalb die Zirkulation des arteriellen, warmen Bluts aus dem Körper, das kalte Blut aus den Venen erwärmen kann. Die Füße der Ente sind gut durchblutet und kühlen nicht aus.

Das Reh

Das Reh muss täglich auf Futtersuche gehen. Daher bewegt es sich nicht mehr als nötig, um keine unnötige Energie zu verschwenden. Im Winter gibt es nur ein geringes Futterangebot, weshalb sich der Organismus des Rehs an diese Gegebenheiten im Laufe der Zeit angepasst hat. Die Oberfläche des Darms ist im Winter kleiner, sodass das Tier weniger fressen muss. Auch die Leber passt sich an und wiegt im Winter rund 200 Gramm weniger als im Sommer. Im Herbst beginnt das Reh sich ein Fettpolster anzufressen. Hinzu kommt, dass das Winterfell und der angefressene Winterspeck des Rehs Wärme spenden.

Der Fuchs

Auch der Fuchs frisst sich für den Winter ein Fettpolster an, welches vor Kälte schützen soll. Das Fell des Fuchses wird im Winter dicker und länger und ist besonders am Schwanz sehr dick. So kann der Fuchs diesen als wärmende Decke um sich herumwickeln. An den Beinen hingegen wird das Fell kürzer, damit kein Schnee hängen bleibt. Die Füchse sind im Winter sehr aktiv, da die Paarungszeit im Januar und Februar ist. Daher unterscheidet sich das Verhalten nicht wesentlich zu ihrem Verhalten an wärmeren Tagen. Die Füchse gehen auf Jagd, werben um ein Weibchen und versuchen Konkurrenz zu vertreiben, um sich beweisen zu können.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Winterblüher

Der Wald – gekennzeichnet durch seine vielen bunten und strahlenden Blumen, Sträucher und Bäume. Die meisten Farben verblassen im Winter. Aber es gibt einige Winterpflanzen, die sich in der kalten Jahreszeit entfalten. Dazu zählt zum Beispiel die Schneeheide, die Christrose und das Hornveilchen.

Dass viele Pflanzen im Winter nicht blühen, liegt an der verkürzten Tageslänge und dem geringen Lichteinfall. Die Tage werden nicht nur kürzer, sondern auch dunkler. Es gibt nur wenige Pflanzen, die unter diesen Bedingungen wachsen können. Die Winterblüher sind kälteresistent. Normalerweise dehnt sich das Wasser in den Zellen bei den kalten Temperaturen aus und es bilden sich Eiskristalle. Durch ein eigenes Körperfrostschutzmittel senken die Pflanzen ihren Gefrierpunkt und bleiben standhaft.

Vorteile der Winterblüher

Einer der großen Vorteile der Winterblüher ist, dass es wenige Arten von ihnen gibt und die Konkurrenz sehr gering ist. Die meisten Pflanzen blühen vom Frühjahr bis zum Herbst. Die Pflanzen des Winters müssen sich nicht um ausreichend Platz, Sonnenlicht oder andere biotische Faktoren duellieren. Zum Beispiel bekommen einige Arten durch die großen Bäume mit ihrer Baumdecke kaum Licht ab, aber im Winter, wenn alle Blätter von den Bäumen gefallen sind, haben sie einen ausreichenden Lichteinfall, um zu wachsen und zu blühen.

Die Winterheide

Die Winterheide ist den Heidengewächsen sehr ähnlich. Allerdings hat die Winterheide nadelförmige Blätter. Sie blüht von November bis Februar und teilweise sogar bis in den März hinein. Das Farbspektrum ist beeindruckend. Die kleinen Blüten strahlen in weißer, rosaroter, violetter, goldgelber oder orangener Farbe. Durch ihr eigenes Frostschutzmittel kann die Winterheide Temperaturen von -30 Grad Celsius standhalten.

Die Christrose

Die Christrose, auch bekannt als Schneerose, ist eine der beliebtesten Weihnachtspflanzen. Sie fällt durch ihre schneeweißen Blüten auf. Diese blühen selbst bei Schnee und Eis im Gegensatz zu vielen anderen Winterpflanzen, die ihre Blüten einziehen, um sie zu schützen. Die Christrosen eignen sich gut für den eigenen Garten, da sie sehr pflegeleicht sind. Allerdings ist die Pflanze giftig. Sie bevorzugt einen halbschattigen Standort mit nährstoff- und humusreichem Boden. Die Christrose ist ein wichtiger Nährstoffspender für Bienen, da diese auch noch im März blühen.

Das Hornveilchen

Das Hornveilchen sieht den Stiefmütterchen sehr ähnlich, ist aber etwas kleiner und zierlicher. Die Pflanze zählt genauso wie das Stiefmütterchen zu den Veilchengewächsen. Am Ende der Blüte sitzen kurze Sporen, die an ein Horn erinnern. Daher kommt auch der Name „Hornveilchen“. Die Pflanze hat sehr farbenfrohe Blüten. Die Blüten sind gekennzeichnet durch Farbverläufe von gelb-violett, über rot-gelb bis hin zu rosa-blau. Das Hornveilchen kann bis auf einer Höhe von 2500 Metern gedeihen und Temperaturen von -30 Grad Celsius standhalten. Die Pflanze ist sehr kurzlebig, blüht dafür aber fast das ganze Jahr.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Einfluss der Kälte

Der Wald – geprägt durch die Einflüsse des Wetters. Dabei spielt es keine Rolle, ob es warm oder kalt ist, ob es sehr trocken oder sehr regnerisch ist oder ob es windstill oder stürmisch ist. Jedes Wetterphänomen beeinflusst den Wald auf eine besondere Weise. Mit der Zeit konnte sich der Wald den vielen verschiedenen Bedingungen immer besser anpassen. Eine besondere Herausforderung ist die Kälte. Was für einen Einfluss hat die Kälte auf die Bäume im Wald? Wie schützen sich diese vor dem kalten Winter?

Die Bedeutung von Kälte

In ungefähr zwei Wochen ist der astronomische und kalendarische Winteranfang, auch bekannt als die Wintersonnenwende. Schon jetzt kann man beobachten, dass der Winter einkehrt. Die Tage werden kürzer, es wird kälter und die meisten Blätter sind von den Bäumen gefallen. Ähnlich wie sich die Menschen auf den Winter vorbereiten, indem sie zum Beispiel ihre Winterjacke aus dem Kleiderschrank holen oder anfangen zu heizen, bereitet sich der Wald auf die vierte Jahreszeit vor. Bevor die Bäume ihre Blätter abwerfen, speichern sie den Zucker aus den Blättern. Der Zucker dient im Winter als Frostschutzmittel und senkt den Gefrierpunkt der Zellen. Das verhindert, dass diese bei den niedrigen Temperaturen aufplatzen. Außerdem wird der Wassergehalt im Stamm auf das Minimum reduziert. Die Bäume befinden sich in einer Art „Winterschlaf“.

Nadelbäume im Winter

Nadelbäume sind dafür bekannt, dass sie ihre Nadeln im Herbst nicht verlieren. Sie werden auch als immergrüne Pflanzen bezeichnet. Deshalb macht ihnen die Kälte kaum etwas aus. Die Nadeln verdunsten weniger Wasser als die Blätter der Laubbäume. Die kompakte Form und die feste Oberfläche der Nadelbäume begünstigt die Kälteresistenz. Die Nadeln haben außerdem einen weiteren Vorteil: Sie schützen vor Fressfeinden. Die Nadeln sind aber nicht nur spitz, sondern auch ungenießbar, da sie giftige Stoffe enthalten und einen bitteren öligen Geschmack haben.

Eine Ausnahme ist die Lärche. Ein Nadelbaum, der seine Nadeln im Herbst abwirft. Der Grund dafür liegt Forschern zufolge in der Vergangenheit. Ursprünglich wuchsen Lärchen nur im Hochgebirge. Dort war es deutlich kälter. Der Nadelabwurf war deshalb eine Überlebensstrategie. Die Lärche ist in der Lage bis zu minus 40 Grad Celsius standzuhalten.

Die größte Gefahr

Die größte Gefahr ist der Wechsel zwischen Wärme und Kälte. Im Mai kann es beispielsweise zu Spätfrost kommen, sodass Blätter und ganze Zweige absterben, da sich die Bäume bereits den wärmeren Temperaturen angepasst haben. Andersrum ist es deshalb auch möglich, dass der Frühfrost den Bäumen Probleme bereitet. Besonders anfällig sind junge, dünne Zweige. Sie sind schlechter isoliert, da sie eine sehr dünne Rinde haben und überstehen weder die kalte Jahreszeit noch die Früh- oder Spätfroste.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

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