Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Waldtiere
Die Tiere des Waldes
Der Wald – gekennzeichnet durch seine Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Alleine in der EU schaffen knapp 158 Millionen Hektar bewaldete Fläche Platz für Tausende von Lebewesen. Die Waldflächen umfassen rund 37,7% der gesamten Fläche der EU. Die meisten Tiere auf der Welt leben unteranderem im Wald. Man findet diese sowohl im als auch am Boden, auf den Sträuchern und Bäumen, aber auch in der Luft. Egal wo man hinsieht, überall ist Leben.
Was sind Waldtiere?
Um zu definieren, welche Tiere im Wald leben, muss beachtet werden, von welchem Wald gesprochen wird. In der Wissenschaft der Biologie gibt es keine Definition für Waldtiere. Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Liegt der Wald im Norden oder im Süden? Wie hoch oder tief liegt der Wald über dem Meeresspiegel? Handelt es sich um ein Gebiet mit viel oder wenig Regen?
Beispielsweise leben im Urwald Afrikas typischerweise Affen, Schlangen und Papageien. In den Wälder Asiens fühlen sich Pandabären zuhause und in Australien die Koalabären.
Welche Tiere leben in den deutschen Wäldern?
In den deutschen Wäldern leben rund 6.000 verschiedene Tierarten. Dazu gehören unter anderem verschiedene Säugetiere, Insekten, Reptilien oder Vögel.
Zu den Säugetieren, die viele von uns kennen, gehören Rehe, Mäuse, Füchse, aber auch Fledermäuse. Eines der größten und beeindruckendsten Waldtiere ist der Rothirsch, ebenfalls ein Säugetier. Auch die Vielfalt der Insekten ist groß. So findet man im Wald Spinnen, Schmetterlinge, Bienen, Waldameisen und Käfer. Sie dienen vielen Waldbewohnern als Nahrung, zur Stärkung ihres Immunsystem. Ein weiterer fester Bestandteil des Ökosystem sind die Reptilien, wie zum Beispiel Regenwürmer, Kröten oder Feuersalamander. Die Reptilien lockern die Boden- und Wurzelschicht, sodass die Pflanzen besser wachsen können. Davon profitieren viele Waldtiere, da die Pflanzen und ihre Beeren als Nahrung dienen. So stellen viele Vögel ihre Ernährung im Winter um und fressen fast ausschließlich nur noch Beeren, Knospen und Samen. Typische Vogelarten in deutschen Wäldern sind Eulen, Buntspechte oder auch Auerhähne.




Von Hennesee zum Möhnesee und zum Sorpesee laufen – und längs durch sie hindurch schwimmen. Das haben sich Dr. Claus und Wibke Unkel aus Arnsberg vorgenommen. Mit dieser besonderen sportlichen Leistung wollen sie nicht nur auf den Klimawandel im Arnsberger Wald aufmerksam machen, sondern durch das Sammeln von Spenden auch zur Wiederaufforstung beitragen. Das Ehepaar plant, an diesem Wochenende insgesamt rund 80 km zu laufen und rund 25 km zu schwimmen. Zum Vergleich: Die Schwimmdistanz des Ironman beträgt 4 km. Dabei werden die beiden Ultrasportler aus Arnsberg rund 2000 Höhenmeter überwinden. Bei dieser sportlichen „Ultra-Veranstaltung“ am 30. und 31. Juli geht es aber nicht nur um den Extremsport – auch einheimischen Sportler*innen wird auf kürzeren Teilstrecken die Möglichkeit geboten, für den Arnsberger Wald zu laufen.






Global gesehen nehmen Starkregenereignisse zu – aber warum? Durch den Klimawandel steigen die Temperaturen. Die höheren Temperaturen führen dazu, dass mehr Wasser verdunstet und somit mehr Wasserdampf in der Atmosphäre vorhanden ist. Dazu kommt, dass wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, so dass sich größere Regenwolken bilden können. Es kommt also zu einer Intensivierung des Wasserkreislaufs, welche höhere Niederschlagsmengen zur Folge hat. Durch sich verändernde Zirkulationsmuster bewegen sich Hoch- und Tiefdruckgebiete langsamer und bleiben länger an einer Stelle, was zu einer Ungleichverteilung von Niederschlägen führt. 

Verschiedene Studien belegten, dass Wälder und ihre Böden eine entscheidende Rolle im Hochwasserschutz spielen und kleinere bis mittlere Hochwässer abmildern können. Wie gut ein Hochwasser abgemildert werden kann, hängt u.a. von der Waldbewirtschaftungsform, den klimatischen, topografischen und geologischen Bedingungen ab. In einen ungestörten Waldboden können stündlich bis zu 80 l/m2 einsickern, so dass selbst bei Starkregen kaum Oberflächenwasser entsteht. Wenn bei starken Niederschlägen der Boden gesättigt ist, also kein Wasser mehr aufnehmen kann, fließt es als Oberflächenwasser ab. Das abfließende Wasser kann, wenn es nicht durch ein Wurzelgeflecht fixiert ist, zu Erosionen des Bodens führen. 










