Aktion „Bäumchen wechsel dich“
Nachhaltigkeit rückt immer mehr in den Vordergrund vieler Unternehmen. Es ist eines der aktuellen Themen unserer heutigen Zeit. Die Initiative WaldLokal bietet Unternehmen die Möglichkeit ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit zu realisieren und sich zu engagieren. Mit der Aktion „Bäumchen wechsel dich“ möchte der Automobil-Club Verkehr e.V. (ACV) WaldLokal unterstützen und das eigene Nachhaltigkeitsmanagement verbessern.
Die Aktion
In der Aktion, die vom 01.10.2021 bis zum 31.12.2021 geht, wirbt der ACV damit, dass für alle Neumitglieder ab 18 Jahre Bäume gepflanzt werden. WaldLokal wählt die Flächen zur Aufforstung aus und führt die Bepflanzung durch. Es geht dabei um die Wiederaufforstung des zerstörten Landschaftsbildes, indem klimastabile Mischwälder gepflanzt werden. Die Anzahl der Bäume erschließt sich aus den Mitgliederjahren des vorherigen Automobilclubs. Dafür muss parallel zur Anmeldung ein Nachweis hochgeladen werden.
Der ACV und sein Engagement
Der im Jahre 1962 gegründete ACV wurde bereits 2019 als erster klimaneutraler Automobilclub Deutschlands ausgezeichnet. Durch ihr Engagement konnten bereits Emissionen von 25% pro Personen gespart werden. Durch das Bewusstsein, dass das Ausüben der eigenen Arbeit schädliche Emissionen erzeugt, ist es dem Unternehmen gelungen eine ACV Klimastrategie zu entwickeln. Diese Strategie beinhaltet zwei Schwerpunkte.
Zum einem wird regelmäßig der eigene ökologische Fußabdruck berechnet. Außerdem nutzt das Unternehmen ausschließlich Ökostrom und sensibilisiert die Mitarbeiter in Bezug auf klimabewusstes Handeln. Bei Geschäftsreisen wird zum Beispiel die Bahnreise bevorzugt. Andererseits versucht der ACV die Emissionen mittels nachhaltiger Projekte zu kompensieren. Dabei werden Umweltprojekte auf der ganzen Welt mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterstützt.
Zusammen für den Wald
Aus dieser Aktion geht sichtlich hervor, dass Klimawandel eine Aufgabe ist, die nur gemeinsam gelöst werden kann. Das die Initiative WaldLokal einen Unternehmenspartner im ACV gefunden hat, stärkt das Projekt und kann so hoffentlich noch viele weitere Unternehmen motivieren sich dem WaldLokal anzuschließen und Partner zu werden. Es wird Zeit weiter aufzuforsten!









Der Keller bildet die unterste Kategorie im Wald und befindet sich zwischen -5 und 0 Meter. Je nach Bodenbeschaffung kann man auch noch bei -20 Meter von der Kategorie „Keller“ sprechen. Es leben Feldhamster, Mäuse, Regenwürmer und der Maulwurf. Gleichzeitig dient der Erdbereich vielen Lebewesen als Winterquartier, beispielsweise als Rückzugsort für den Frosch oder vielen anderen Insekten. Eines der besonderen Eigenschaften des Bodens ist die fruchtbare Humusschicht. Als Humus wird das gesamte tote organische Material eines Bodens bezeichnet, welches lebensnotwendige Mineral- und Nährstoffe für das Pflanzenwachstum enthält.
Im Erdgeschoss befindet sich die Moosschicht auf einer Höhe von ungefähr 0-0,1 Millimeter. Auch hier spielt die Humusschicht eine wichtige Rolle. Die Vegetation wird durch die herabgefallenden Laubblätter, Äste und tote Tiere begünstigt. Die Schicht übernimmt umfangreiche Filterfunktionen gegenüber Schadstoffen. Dabei werden die Nährstoffe im Boden sukzessiv zur Verfügung gestellt, was den Vorteil einer kontinuierlichen und langfristigen Versorgung der Pflanzen gewährleistet. Hier wachsen und leben Flechten, Moose, Pilze, sowie Ameisen, Käfer und Spinnen.
Im ersten und zweiten Stock befindet sich die Kraut- und Strauchschicht. Zwischen diesen beiden Schichten gibt es einen fließenden Übergang. In der Krautschicht, 0-1 Meter, wachsen viele Halbschatten und Schattenpflanzen, weshalb dieser Bereich auch als Schattenwald bezeichnet wird. Dort leben größere Tiere wie der Fuchs, der Hase oder das Wildschwein. In der Strauchschicht, 1-3 Meter, wachsen unterschiedlich hohe Sträucher, Büsche und junge Bäume, die etwas mehr Licht benötigen, wie zum Beispiel Beerensträucher. Man findet dort viele Nester von Vögeln und Tiere wie unteranderem der Schmetterling oder die Drossel.
Im Dachgeschoss, das höchste Stockwert des Waldes, welches sich von 4 bis 30 Meter erstreckt, wird durch das Blätterdach der Bäume gebildet. So wird verhindert, dass große Mengen Licht bis zum Waldboden gelangen. Einige Kletterpflanzen ragen sich am Stamm des Baumes bis in die Höhe. Hier leben nur noch Vögel oder kletternde Tiere, wie das Eichhörnchen. Eulen und andere Greifvögel nutzen die Bäume als Spähposten für Jagdflüge, als Nist- und Brutplätze. Außerdem bieten die Baumkronen den Lebewesen des Waldes nicht nur Schutz vor Sonne, sondern auch vor Regen.
Pilze können keine Photosynthese betreiben, weshalb sie ihre Nährstoffe zum Überleben in Form einer Symbiose gewinnen. Man spricht bei dieser besonderen Form der Symbiose von Pilz und Pflanze von einer Mykorrhiza. Symbiose bezeichnet eine Lebensgemeinschaft von Individuen zweier unterschiedlicher Arten, die für beide Partner vorteilhaft ist. Pilze liefern den Pflanzen wichtige Nährstoffe und Wasser. Die Pilze gewinnen Kohlenhydrate, die die Pflanze durch ihr Betreiben der Photosynthese produziert.
Auch wir Menschen können einen Teil der Pilzarten essen. Man muss aber vorsichtig sein, denn viele der Speisepilze haben giftige Doppelgänger. Als nicht erfahrender Pilzsammler empfiehlt es sich deshalb nicht mit Pilzen aus dem Wald zu kochen. Die Vielfalt der Gerichte ist endlos – gebratene Waldpilze mit Pasta oder Knödel, als Cremesuppe, Gemüsepfanne oder aus dem Ofen. Außerdem sind Pilze sehr gesund. Sie enthalten Kalzium und Magnesium und auch kleine Mengen an Zink und Selen. Alles wichtige Nährstoffe, die unsere Immunabwehr stärken.
