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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Herbarium

Der Wald – Ort zum Entdecken, Erleben, Experimentieren und Erholen. Im Wald gibt es viel über die Bäume, ihre Blätter und Früchte zu lernen und zu beobachten. Eine Möglichkeit diese Dinge festzuhalten ist zum Beispiel ein Herbarium.

Was ist ein Herbarium?

Ein Herbarium ist eine Pflanzensammlung, in welcher Angaben zur Pflanze und dem Fundort gemacht werden. Das Blatt wird gepresst und auf einem Herbarbogen befestigt. Ein Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis sollten nicht fehlen. Für Botaniker ist ein Herbarium ein Mittel, um die einzelnen Pflanzen zum Beispiel bezüglich ihrer Herkunft zu vergleichen. Aber auch in der Schule kann das Anlegen eines Herbarium Sinn machen, um die heimische Pflanzenwelt besser kennenzulernen.

Herbarium selber machen – So geht’s

Beim Sammeln der Pflanzen ist trockenes Wetter eine wichtige Voraussetzung, da feuchte Blätter schnell feucht werden. Die Pflanzen die gesammelt oder gepflückt werden, sollten am Standort vermehrt vorkommen. Anderweitig wäre das Exemplar nicht standorttypisch. Beachte, dass in Naturschutzgebieten das Sammeln von Blättern verboten ist. Um die gesammelten Pflanzen erfolgreich zu pressen, sollte man nach dem Sammeln nicht lange warten. Zuerst werden die Blätter zwischen Fließ- bzw. Löschpapier gelegt. Zeitungspapier geht auch. Anschließend beschwert man die Blätter zum Beispiel mit einem schweren Bücherstapel. Das Blatt braucht ungefähr eine bis zwei Wochen, um vollständig getrocknet zu sein. Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte man das Lösch- oder Zeitungspapier alle zwei bis drei Tage vorsichtig austauschen.

Sobald die Pflanzen getrocknet sind, können sie im Herbarium eingeklebt werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Um das Blatt auf dem Papierbogen zu befestigen kann man schmale Streifen Tesafilm oder einen Klebestift nehmen. Eleganter wäre es, wenn man schmale Papierstreifen über die Pflanze legt und die Enden des Streifens mit Kleber versieht.

Nun müssen die Angaben passend zum Blatt vermerkt werden. Rat geben Apps wie zum Beispiel iFlora oder das Internet. Aber auch botanische Handbücher geben Aufschluss. Sinnvolle Daten für das Etikett sind der Gattungsname, der Artname, der deutsche Name, der Fundort, das Funddatum und das Sammeldatum. So einfach kann man sein eigenes Herbarium basteln.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

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