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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Eule

Der Wald – gekennzeichnet durch unzählige Tiere mit besonderen Eigenschaften. Auch die Eule hat viele bemerkenswerte Eigenschaften, die es sich lohnt, genauer anzuschauen. Eulen sind nicht nur clevere Jäger und von einem ausgezeichneten Sehsinn geprägt, sondern haben auch ein wunderschönes eindrucksvolles Federkleid.

Aussehen und Vorkommen

In Deutschland gibt es um die zehn verschiedenen Eulenarten, die sowohl im tiefsten Wald als auch mitten in der Stadt leben. Die am häufigsten vorkommende Art in Deutschland ist der Waldkauz. Aber auch unzählige Waldohreulen leben bei uns. Sowohl in Deutschland, aber besonders vertreten in Europa, ist der Uhu. Die Eulenarten unterscheiden sich teilweise stark in ihrem Aussehen. Die meisten Eulen haben ein graues, schwarzes oder hellbraunes Federkleid. Eulen mit weißem Fell, wie zum Beispiel das der Schneeeule, findet man in Deutschland nur in Naturparks und Zoos. Diese leben unteranderem in Island, Alaska oder Norwegen.

Besondere Eigenschaften

Eulen haben einen hervorragenden Sehsinn. Die Besonderheit darin liegt im Schädelbau. Die Augen sitzen in teleskopartig, nach vorn verengten Knochenröhren. Die weit geöffneten Pupillen fangen eine Menge Licht ein. Das ist möglich, da der Abstand zwischen Linse und Netzhaut relativ groß ist und viel Licht auf einen kleinen Raum scharf gebündelt werden kann. Das ermöglicht der Eule ein außergewöhnlich gutes räumliches Sehvermögen. Eulen können ihre Augen nicht bewegen, gleichen dies aber durch eine ausgezeichnete Bewegbarkeit ihres Kopfes aus. Um die 270 Grad weit schafft eine Eule ihren Kopf zu drehen. Eulen sind außerdem darauf angewiesen, sich im Dunkeln präzise zu orientieren. Deshalb sind ihre Augen sehr lichtempfindlich und groß. In völliger Dunkelheit kann die Eule nicht sehen, aber durch die hohe Anzahl an lichtempfindlichen Zellen auf der Netzhaut, kann die Eule selbst bei Dämmerung scharf sehen. Auch der Gehörsinn der Eule ist hochentwickelt und der Lebensweise angepasst. Das Gehör ist drei- bis zehnmal empfindlicher als das Gehör des Menschen. Sie nehmen alle Geräusche ihrer Umgebung wahr und erkennen zum Beispiel eine Maus aus bis zu 70 Meter Entfernung.

Eulen sind Raubvögel und jagen kleine Säugetiere wie Mäuse, Eichhörnchen, Kaninchen und Igel. Aber auch Insekten, Würmer, Fische oder Fledermäuse stehen auf dem Speiseplan. Je nach Art variiert die Beute. So jagen kleinere Eulenarten eher kleinere Säugetiere. Eulen werden auch als lautlose Nachjäger bezeichnet, denn sie sehen nicht nur unfassbar gut bei Dunkelheit, sondern sind außerdem in der Lage lautlos zu fliegen. Die Federn sind flauschig locker, sehr weich und an den Spitzen gezähnt. Das ermöglicht ihnen ein geräuschloses Fliegen. Mit ihren scharfen Krallen packen sie die Beute im Flug und erlegen sie.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Bionik

Der Wald – inspirierend durch die biologische Vielfältigkeit für die Wissenschaft und Technik. Gewiss ist nicht jedem bewusst, dass einige der wichtigsten oder lebenserleichterten Erfindungen durch Inspirationen aus der Natur kommen. Beispielweise erfand der Schweizer Ingenieur Georges des Mestral den Klettverschluss, weil er von den Eigenschaften der Pflanze, bekannt unter dem Namen Klette, fasziniert war. Ein weiteres Beispiel sind die Saugnäpfe der Kraken, die Vorbild in ihrem Aufbau und in der Arbeitsweise für die Saugnäpfe unseres Alltages waren. Den Anreiz für die neuen, modernen Autoreifen, die eine ausgezeichnete Bodenhaftung und gleichzeitig einen geringen Rollwiderstand haben, schaffte das Beobachten des Verhaltens von Katzenpfoten. Das Phänomen naturähnliche Erfindungen zu erschaffen, bezeichnet man als Bionik.

Was ist Bionik?

Der Begriff Bionik setzt sich aus dem griechischen Wort „bios“ für Leben und aus dem Wort „Technik“ zusammen. Es wird das kreative Umsetzen von Anregungen aus der Natur in die Technik beschrieben. So verbindet Bionik die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Biologie und Technik mit dem primären Ziel, technische Fragestellungen durch das Abschauen, durch Inspirationen oder durch das Übertragen von Prozessen zu lösen. Allerdings zielt Bionik als interdisziplinäre Wissenschaft auf ein durch die Natur angeregtes „Neuerfinden“, nicht aber auf ein reines Abgucken, an.  Beispielweise umfasst der Bereich der Bionik ebenfalls, dass Produkte umweltverträglicher oder nachhaltiger werden.

Die Geschichte der Bionik

Die Erkenntnis, dass man sich aus der Natur vieles abschauen kann, gibt es schon seit dem 16. Jahrhundert. Inspiriert wurde die Idee der Bionik allerdings durch das Universalgenie Leonardo da Vinci. Er gilt als erster Bioniker und beschäftigte sich zu seinen Lebzeiten unteranderem mit dem Vogelflug. Er setzte sich intensiv mit dem Studieren und Erkennen von Naturphänomenen auseinander und versuchte diese bestmöglich umzusetzen, indem er die Natur nicht kopierte, sondern diese als Grundlage für seine Erfindungen sah. Erste Erfindungen im 16. Jahrhundert in Anbetracht der Bionik waren zum Beispiel der Schiffsbau. Der Engländer Matthew Baker beobachtete Dorschköpfe und Makrelenschwänze und konstruierte aus seinen Erkenntnissen die nach ihm benannte Baker-Galeone und verbesserte so die Manövrierfähigkeit und die Reduktion des Wasserwiderstandes. Im Laufe der Zeit kamen immer neue Entdeckungen und Erkenntnisse hinzu. In der heutigen Zeit ist Bionik wichtiger als je zuvor und kann besonders im Punkt Nachhaltigkeit sinnvoll eingesetzt werden. Sei es durch die Einsparung oder optimale Nutzung von Ressourcen oder durch das umweltfreundliche Ökonomisieren von Produktionsprozessen. Das Potenzial, welches in der Bionik liegt, ist unerschöpflich groß.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Amseln

Der Wald – wenn man ihm lauscht, kann man die unterschiedlichsten Geräusche wahrnehmen. Ob es das Rascheln der Blätter, der Ruf eines Kuckucks, das Hämmern eines Buntspechtes oder der Gesang einer Amsel ist, die Geräuschkulisse ist vielfältig und eindrucksvoll. Dem Gesang der Amsel kann man ganzjährig lauschen und bestaunen. Die Vögel halten zum Beispiel keinen Winterschlaf.

Allgemeine Fakten

Die Amsel ist 23 bis 29 cm groß und ist in unseren Wäldern heimisch. Außerdem kann man sie in Parks und Gärten finden. Die Männchen lassen sich an ihrem unverkennbaren schwarzen Federkleid erkennen. Sie haben einen gelben Schnabel und einen gelben Augenring. Das Weibchen hingegen trägt ein weniger unauffälliges, schlichtes, braunes Federkleid. Die Kehle ist etwas heller und braun gestrichelt. Amseln ernähren sich hauptsächlich von Regenwürmern, Insekten und Schnecken, fressen aber auch Beeren und Früchte. Amseln sind in der Regel Einzelgänger. Nur in der Paarungszeit sind sie als Pärchen unterwegs. In der Brutzeit im Frühjahr liefern sich die Männchen aufregende Kämpfe und Verfolgungsjagden. In der Regel legt die Amsel vier bis fünf grün gesprenkelte Eier. Als Nest werden Astgabeln bevorzugt, sowie Dachbalken oder Mauernischen.

Der Gesang der Amsel

Der Gesang der Amsel, den man kennt, stammt vom Männchen. Der Balzgesang ist volltönend, melodisch und abwechslungsreich. In der Morgendämmerung stimmt der Vogel das erste Lied an und nutzt Zaunpfähle und Äste als Singwarten. Am Abend stimmt das Männchen ein weiteres Mal an und markiert so sein Revier. Der Grundgesang einer Amsel ist angeboren, aber von Brutsaison zu Brutsaison kommen neue erlernte Motive hinzu, hingegen geraten andere in Vergessenheit. Die Amsel beherrscht bis zu 30 unterschiedliche Motive. Dazu zählen verschiedene Warnrufe oder Reviergesänge. Forscher konnten beobachten, dass Amseln im städtischen Lebensraum bestens Laute imitieren können. So klingen imitierte Polizeisirenen oder Handyklingeltöne täuschend echt.

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – ökologische Nische

Der Wald – Lebensraum für eine große Vielfalt an Tieren. All diese Tiere haben ihre individuellen Lebens- und Verhaltensweisen. Das Eichhörnchen lebt zum Beispiel in der Baumkrone und findet dort Nahrung. Die Nahrung für den Winter vergräbt das Eichhörnchen im Boden. Außerdem bietet die Höhe Schutz vor Fressfeinden am Boden, schützt aber nicht vor Feinden wie Eulen und Mäusebussarde. Im Wald trifft die Lebensweise des Eichhörnchens mit anderen Lebensweisen anderer Arten aufeinander. Die Lebensweisen beeinflussen sich gegenseitig. Die Betrachtung dieser Wechselwirkungen bezeichnet man als ökologische Nische.

Was ist eine ökologische Nische?

Unter dem Begriff ökologische Nische fasst man alle abiotischen Umweltbedingungen, zum Beispiel Klima, Licht oder Temperatur in einer Region, zusammen und biotischen Umweltbedingungen, zum Beispiel Einflüsse der belebten Umwelt wie Konkurrenz. Von Wichtigkeit sind aber nur Faktoren, die das jeweilige Individuum betreffen und beeinflussen. Eine ökologische Nische ist kein fester Ort, sondern beschreibt nur die Wechselwirkung und das Beziehungsgefüge zwischen Lebewesen und seiner Umwelt an einem bestimmten Ort.

In einem Wald gibt es nicht nur eine einzige ökologische Nische, sondern unendlich viele. Allerdings gibt es jede ökologische Nische nur ein einziges Mal auf der Welt. Es ist auch möglich, dass sich zwei Arten eine Nische teilen, die Nischen nahezu identisch sind oder sich die Nischen überlappen. Man spricht von einer Koexistenz. So wird zum Beispiel der Lebensraum Baum von verschiedenen Vogelarten genutzt. Durch die Anpassung von Bedürfnissen, ist es möglich, dass die Vogelarten koexistieren. Allerdings ist eine solche Koexistenz nicht immer möglich. Je mehr Überschneidungen es zwischen den ökologischen Nischen gibt, desto ausgeprägter ist die Konkurrenz zwischen diesen beiden Arten, beispielweise um Nahrung, Wasser und Lebensraum. Bei diesem Phänomen spricht man vom Konkurrenzausschlussprinzip. Die konkurrenzstärkere Art verdrängt die konkurrenzschwächere Art. Die schwächere Art muss sich folglich den neuen Umweltbedingungen anpassen oder die ökologische Nische ändern. Vertiefend kann man sagen, dass die Konkurrenz einen wichtigen Beitrag zur Nischenbildung beiträgt, da die lebenden Arten ihre eigenen und artenspezifischen Nischen ausbilden. Die neue Nischenbildung begünstigt die Artenvielfalt. Außerdem werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen bestmöglich auf alle Arten verteilt.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

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Schüleraktion im WaldLokal Möhnesee

SCHUTZ GEGEN WILDVERBISS

Schüler der Klassen 5 bis 6 der Christan-Rohlfs-Realschule (CRRS) in Soest, wollten gerne zum Thema Klimawandel, Borkenkäfer, Kahlflächen etwas praktisches beitragen. Aber wie? Unterstützung fanden sie gemeinsam mit Ihrer Lehrerin Frau Bülow bei Andreas Schwan vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen Regionalforstamt – Soest-Sauerland – Forstbetriebsbezirk – Möhnesee.

Das Thema

Das Thema war sehr schnell gefunden.

„Wir möchten die gepflanzten Bäume von WaldLokal gegen Wildverbiss schützen!“, waren sich die Schüler einig.

Die Umsetzung

Und so wurde das Vorhaben am 29. September 2022 umgesetzt:

Mit dem öffentlichen Bus fuhren die Kinder bis nach Möhnesee-Körbecke. Dort angekommen ging es dann per Fußmarsch weiter. Zunächst über die Fußgängerbrücke auf die andere Seite des Möhnesees und dann bis hin zum WaldLokal Möhnesee unterhalb des Möhnesee-Turms (übrigens auch ein tolles Ausflugsziel).

An der Waldfläche angekommen wurde erstmal die große Pause, nach dem anstrengenden Marsch und für die jetzt kommende Aufgabe, genossen.

Es waren insgesamt 25 hochmotivierte Schüler dabei. Auch das Wetter – leichte Bewölkung ohne Regen – spielte bei der Aktion richtig mit.

Andreas Schwan erklärte den Kindern, dass die jungenTriebe der Bäume sehr gerne von Rehen und Sika-Hirschen abgeknabbert werden. Dadurch ist dann kein gerades Wachstum der Bäume mehr möglich und die Bäume bilden nur noch einen Busch und keinen Stamm mehr. Im schlimmsten Fall kann es sogar passieren, dass die Bäume durch das abknabbern der Knospen, Blätter und Zweige eingehen und absterben.

Um den Wildverbiss zu verhindern und die Bäume zu schützen, sollten nun alle Bäume mit weißen und roten Papierbändern versehen werden. Natürlich sind die Papierbänder aus feinem Zellstoff, der zu 100% biologisch abbaubar ist!

Die Kinder waren total begeistert von dem Vorhaben und gingen  hochmotiviert an die Arbeit. Es hat sich sogar ein Wettbewerb entwickelt, wer die meisten Bäume schützt. So konnten sie nach etwas mehr als einer Stunde sagen, wir haben über 2.500 Bäume vor Wildverbiss geschützt. „Eine tolle Leistung“, so Andreas Schwan.

Auch das Team von WaldLokal lobt diese tolle Leistung und weiß diesen Einsatz sehr zu schätzen und bedankt sich bei allen Beteiligten. 

Waldlokal Möhnesee - Schutz gegen Wildverbiss

Urkunde

Jedes Kind hat für diese Leistung eine Urkunde erhalten:

„Du bist ein schulischer Baumpfleger der CRRS und hast durch Dein Handeln die jungen Bäume vor Wildverbiss geschützt und somit hast Du einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz beigetragen“

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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Nationalpark

Der Wald – zugänglich und beeinflussbar vom Menschen. Allerdings gibt es einige Landschaften, in denen sich die Natur und ihren Gesetzen überlassen bleibt. Insgesamt gibt es in der Welt rund 4000 Nationalparks. Der im Jahre 1970 eingerichtete Nationalpark des Bayrischen Waldes ist der erste anerkannte Nationalpark in Deutschland.

Zielsetzung eines Nationalparks

Das Ziel eines Nationalparks ist, dass die natürliche Vielfalt und Dynamik der Lebensräume und der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt und geschützt wird. Zugleich bietet ein Nationalpark einen Rückzugsort für wildlebende Tiere und trägt so einen wichtigen Teil zur biologischen Vielfalt bei. Zwar soll sich die Natur an diesen Orten frei von menschlichen Einflüssen entwickeln, dennoch sind manchmal Eingriffe zum Erhalt notwendig, Dazu zählen zum Beispiel verschiedene Waldentwicklungsmaßnahmen oder eine moderate Wildbestandregulierung. Aus dieser Unterstützung resultiert, dass sich der Wald wieder eigenständig weiterentwickeln kann. Das sind aber nur Ausnahmen, die dann greifen, wenn es zum Erhalt des Nationalparks notwendig ist.

Merkmale eines Nationalparks

Ein Nationalpark unterscheidet sich von anderen Schutzgebieten, wie zum Beispiel ein Naturpark oder einem Biosphärenreservat. Ein Naturschutzgebiet dient zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt. Nationalparks gehen darüber hinaus und legen den Fokus vor allem auf die eigenständige Entwicklung, auf die der Mensch keinen Einfluss hat.  Zum einen sind die Gebiete eines Nationalparks deutlich großräumiger und weitgehend unzerschnitten. Außerdem befinden sich die Gebiete bereits unter geringen Einfluss von Menschen und die Entwicklung einer natürlichen Dynamik muss gewährleistet sein. In einem Nationalpark gelten bestimmte Regeln und Gesetze, die es einzuhalten gilt. Das Besuchen eines Nationalparks ist unter Berücksichtigung einiger Regeln und Verhaltensanweisungen möglich. Dabei steht das Erleben der natürlichen, schönen, einzigartigen und vielfältigen Natur im Vordergrund. Es wird nicht nur die Schönheit, sondern auch die Stärke, Vitalität und Gewalt der Natur zum Ausdruck gebracht.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

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