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Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem – Gehölze des Frühlings

Der Wald – gekennzeichnet durch das Erblühen vieler Pflanzen im Frühling nach der kalten und dunklen Jahreszeit. Es gibt nicht nur viele Blumen, die in den ersten Monaten des Jahres erblühen, sondern auch viele Gehölze. Diese findet man nicht nur im Wald, sondern auch bei uns in den Gärten, Parks und am Wegrand. Typische, wunderschön blühende und duftende Gehölze des Frühlings sind unteranderem die Blutpflaume, die Blutjohannesbeere und die Magnolien.

Woran erkennen die Gehölze, dass es Frühling wird?

Die Pflanzen nehmen kontinuierlich Reize der Umwelt wahr. Im Frühling werden die Temperaturen wärmer und die Tage länger., Außerdem nimmt die Sonneneinstrahlung zu. Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, kann über die Wurzeln wieder Wasser, Stickstoff und andere Mineralien aufgenommen werden. Diese werden im Stamm, in den Ästen und den Blättern verteilt. Durch das Sonnenlicht kann wieder Fotosynthese betrieben werden und die Pflanze kann optimal mit Energie versorgt werden. Es gibt einige Bäume, beispielsweise die Buche, die erst austreibt, wenn der Tag länger als 13 Stunden lang ist. Der Flieder hingegen treibt erst aus, wenn eine bestimmte Anzahl an warmen Tagen hintereinander folgt.

Die Magnolien 

Die Magnolien (Magnolia) blühen schon Ende März und Anfang April. Das hängt stark davon ab, wie gut das Wetter ist. Es ist auf Grund der frühen Blütezeit eines der wertvollsten Ziergehölze im Frühling. Unzählige Insekten erfreuen sich an der Blütenpracht. Es gibt rund 230 verschiedene Arten. Die Blütenpracht unterscheidet sich in ihrer Form und Farbe stark. Die Stern-Magnolie (Magnolia stellata) zum Beispiel blüht in vielen Gärten und hat einen süßen intensiven Duft. Die weißen, sternförmigen Blüten sind weit geöffnet und haben eine gelb-grünliche, spitzzulaufende Frucht, die nicht essbar ist.

Die Blutpflaume (Prunus cerasifera nigra)

Die Blutpflaume ist eine sehr bienenfreundliche Pflanze, die im April Blütenzeit hat. Es handelt sich um einen Kleinbaum, der bis zu 7 Meter groß werden kann. Die Blutpflaume hat fünf wechselständige, eiförmige weinrote Blütenblätter. Diese haben eine metallische glänzende Oberfläche. Die Blüten leuchten rosa und sind 2,5 Zentimeter breit. Die kleinen, essbaren Kirschpflaumen sind besonders süß und lassen sich sehr gut zu Kompott oder Konfitüre verarbeiten

Die Blutjohannesbeere (Ribes sanguineum)

Die Blutjohannesbeere ist ein dekorativer und pflegeleichter Frühblüher, der zwischen April und Mai blüht. Auch die Blutjohannesbeere ist eine sehr bienenfreundliche Pflanze. Die Blüten hängen in einer Traubenform am Strauch und blühen in den Farbtönen weiß bis rot. Der Ertrag des Strauches fällt meistens gering aus. Die Beeren sind klein und schwarz. Wie auch die Früchte der schwarzen Johannesbeere sind diese essbar, aber deutlich saurer.

Die Vielfältigkeit nimmt kein Ende

Das Thema Ökosystem Wald lässt sich durch viele weitere Fassetten betrachten, beispielsweise durch das System der Nahrungskette und des Nahrungsnetzes, durch die verschiedenen Waldarten, durch die Stufen und Stadien des Waldes, sowie durch die Waldbewohner selbst.

Im nächsten Blogeintrag der Reihe „Der Wald und sein vielfältiges Ökosystem“ wird es wieder neue spannende Themen zum Lesen geben.

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