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Schlagwort: Presse

PEFC Waldhauptstadt Warstein wird WaldLokal

Partner unterzeichnen Vertrag

Warstein, 24. September 2021. Auch die Wälder in der Stadt Warstein sind nach drei Dürrejahren mit Borkenkäferbefall in einem dramatisch schlechten Zustand. Die Landschaft ist seither oft nicht wiederzuerkennen, weil teils großflächig gerodet werden musste. Auch die Flächen rundum das Wahrzeichen der Stadt, dem Lörmecketurm, sind hiervon betroffen. „Die PEFC-Waldhauptstadt Warstein wird Partner des WaldLokals, sodass mit Hilfe von Spendengeldern der Wald wieder aufgeforstet werden kann. Das soll in ganz Südwestfalen und zuallererst direkt vor der eigenen Haustür geschehen. Also Lokal!“, erläutert Stefan Redder, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Warstein.

„Fast all unsere Fichten haben wir durch die Dürre in den letzten Jahren und den Borkenkäferbefall verloren. In den nächsten Jahren müssen wir geschätzte 2.000 Hektar Wald bzw. ca. 6-8 Mio. Bäume neu anpflanzen. Bis diese Bäume so gewachsen sind, dass diese geerntet werden können vergehen ca. 80 Jahre. Bis dahin müssen wir viel Arbeit in den Wald stecken“, erklärt Lena Arens, neue Leiterin des Sachgebietes Forst der Stadt Warstein. Am Lörmecketurm wird ab Oktober eine 5 Hektar große Fläche mit Hilfe vom Waldlokal aufgeforstet. 

(vl) Mario Ernst (WaldLokal), Stefan Redder (Stadt Warstein) und Andrea Tigges (WaldLokal)

WaldLokal bietet Menschen, für die das Thema nachhaltiges, natürliches Aufforsten eine Herzensangelegenheit ist, die Möglichkeit, über die WaldLokal-Homepage, verschiedene Pakete zu wählen: Baum- oder Flächenpatenschaften, CO2-Fußabdruckermittlung und Kompensation. Als Waldlokal-Community ist man nicht nur ein anonymer Spender, sondern man kann aktiv mitwirken und an Pflanztagen teilnehmen oder die Entwicklungen in den WaldLokalen online mitverfolgen. „Auf Wunsch, begleiten wir auch Unternehmen zur Klimaneutralität, sogar zur Klimapositivität“, erzählen Andrea Tigges und Mario Ernst, Gründer sowie Geschäftsführende Gesellschafter der WaldLokal gGmbH und rufen zum Mitmachen auf: „Seid dabei, wenn es darum geht, in unseren Wäldern neue Wurzeln für eine nachhaltige Zukunft zu schlagen. Jeder kann mitmachen: Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten, Familien und Einzelpersonen“.

PEFC Waldhauptstadt Warstein wird Waldlokal

(vL) Carsten Höltermann (Stadt Warstein), Andrea Tigges (WaldLokal), Stefan Redder (Stadt Warstein), Mario Ernst (WaldLokal) und Lena Arens (Stadt Warstein)


Neben Waldlokal kooperiert die Stadt Warstein im Bereich Wiederaufforstung unter anderem auch mit der Aktion Baum, der Bürgerstiftung Warstein, Germete Heil- und Mineralwasser Quellen und vielen weiteren Unterstützern.

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Aktion für den Wald – Sauerland Swimrun 2021

Wibke und Claus Unkel schwammen und liefen für neue Bäume

Die Extremsportler Dr. Claus und Wibke Unkel haben an nur zwei Tagen die drei Stauseen von Henne, Möhne und Sorpe jeweils der Länge nach durchschwommen (macht insgesamt 25 Kilometer Strecke) und die zwischen den Talsperren liegende Distanz von 80 Kilometern über Stock und Stein erlaufen. 

Mit dieser Aktion will das Ehepaar nicht nur auf den Klimawandel im Arnsberger Wald aufmerksam machen, sondern durch das Sammeln von Spenden auch zur lokalen Wiederaufforstung beitragen. 

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Medien

„Neben der unfassbaren sportlichen Leistung der Hauptpersonen war das Event auch echt klasse, um tolle Menschen kennen zu lernen, die echt etwas für die Region bewegen wollen.“
Mario Ernst, Geschäftsführender Gesellschafter WaldLokal gGmbH.

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Sauerland – Swimrun am 30./31. Juli 2021: Zusammen für den Wald

Von Hennesee zum Möhnesee und zum Sorpesee laufen – und längs durch sie hindurch schwimmen. Das haben sich Dr. Claus und Wibke Unkel aus Arnsberg vorgenommen. Mit dieser besonderen sportlichen Leistung wollen sie nicht nur auf den Klimawandel im Arnsberger Wald aufmerksam machen, sondern durch das Sammeln von Spenden auch zur Wiederaufforstung beitragen. Das Ehepaar plant, an diesem Wochenende insgesamt rund 80 km zu laufen und rund 25 km zu schwimmen. Zum Vergleich: Die Schwimmdistanz des Ironman beträgt 4 km. Dabei werden die beiden Ultrasportler aus Arnsberg rund 2000 Höhenmeter überwinden. Bei dieser sportlichen „Ultra-Veranstaltung“ am 30. und 31. Juli geht es aber nicht nur um den Extremsport – auch einheimischen Sportler*innen wird auf kürzeren Teilstrecken die Möglichkeit geboten, für den Arnsberger Wald zu laufen.

Gemeinsam unterstützen die Kommunen Arnsberg, Möhnesee und Meschede, der Stadtsportverband Arnsberg und der Kreissportbund HSK das Vorhaben. In einem interkommunalen Projekt wurde dafür eine gemeinsame Internet-Plattform (https://www.sauerland-seen.de/de/Events/Events-am-Hennesee) für das Vorhaben geschaffen. Von dort wird auch auf die besondere Spendenseite von „waldlokal.com“ weitergeleitet, die das Spenden besonders einfach gestaltet.

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Agenda

Freitag 30.07.2021

  • 6:00 Uhr Laufstart ab Grevenstein Schützenhalle, ca. 14 km – Lauf zum Hennesee
  • 8:00 Uhr Schwimmstart ab Mielinghauser-Bucht/Hennesee
  • 10:30 Uhr Laufstart ab Hennedamm, ca. 16 km -Lauf zu Schürmanns Waldgasthaus auf dem Lattenberg
  • 14:30 Uhr Laufstart ab Schürmanns Waldgasthaus/Lattenberg, ca. 10 km-Lauf zum Möhnesee (Wamelner Becken)
  • 16:00 Uhr Schwimmstart (Wamelner-Becken)
  • 18:30 Ausstieg im Delecker -Becken

Samstag, 31.07.2021

  • 8:00 Uhr Schwimmstart Delecker -Becken
  • 10:00 Uhr Laufstart ab Möhnestaudamm,ca. 11 km-Lauf zum Restaurant Gesellenhaus in Hüsten
  • 13:00 Uhr Laufstart ab Restaurant Gesellenhaus, ca. 14 km -Lauf zum Sorpesee
  • 15: 00 Uhr Schwimmstart ab Sorpedamm
  • 18:00 Uhr Laufstart ab Amecke, ca. 17 km- Lauf nach Grevenstein ca. 20:30 Uhr Zieleinlauf

Es handelt sich nur um ungefähre Zeitangaben!

Projektbeteiligte 

Bei ihrem außergewöhnlichen Vorhaben werden Claus und Wiebke Unkel von der Arnsberger WEPA-Stiftung unterstützt. Pro gelaufenem Kilometer stellt diese jeweils 100 Euro für die Wiederaufforstung der Wälder in den vier beteiligten Kommunen zur Verfügung. Aber auch Privatpersonen und Unternehmen sind aufgerufen, die beiden Extremsportler*innen mit einer Spende für den Wald zu unterstützen.

„Durch unser Projekt möchten wir Bewusstsein für das Ausmaß der Schäden, die die Wälder in unserer Region in den vergangenen Jahren erlitten haben, schaffen. Wir würden uns freuen, wenn wir damit auch andere ermuntern könnten, dazu beizutragen diese Entwicklungen so gut es geht rückgängig zu machen“, so Wibke und Claus Unkel dazu.
„Die WEPA Stiftung unterstützt Claus und Wibke Unkel sehr gerne in ihrem außergewöhnlichen sportlichen Vorhaben, um sich aktiv für die dringende Wiederaufforstung des Walds in unserer Region einzusetzen, der durch die Folgen des Klimawandels stark geschädigt wurde. Als WEPA Stiftung unterstützen wir gemeinnützige Initiativen und Organisationen unter anderem in dem Themenfeld Nachhaltigkeit. „Gemeinsam für eine bessere Zukunft“ ist das, was uns als WEPA Stiftung antreibt. Der Swimrun mit der Spendensammlung für die Wiederaufforstung ist hier eine sehr unterstützenswerte Initiative für einen nachhaltigen Beitrag in der Region. Wir unterstützen diese Initiative gerne“, so Ingmar Lohmann, Vorstand der WEPA Stiftung.

Gleiches gilt für den zweiten Teil des Sauerland – Swimruns: Unter dem Motto „Zusammen für den Wald“ sind einhundert Teilnehmer*innen aus Sauerländer Sportvereinen aufgerufen, auf der Laufstrecke des Ehepaars Unkel „mitzulaufen“ und sich Sponsoringpartner*innen zu suchen, die einen Beitrag zur Wiederaufforstung leisten wollen – egal ob beispielsweise private Unterstützende, Arbeitgeber*innen oder andere.

Für diese Spendenläufe bieten sich beispielsweise das ca. 15 km lange Teilstück zwischen Meschede und Lattenberg und/oder die sich anschließende ungefähr 11 km lange Strecke bis zum Möhnesee an. Auf dem Lattenberg öffnet das Waldgasthaus Schürmann am Freitag, den 30. Juli 2021, um die Mittagszeit seine Türen, um Läufern, deren Sponsoren und Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken über das Projekt zu informieren und auszutauschen.

„Am Samstag, den 31. Juli 2021, würden wir uns – unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln – über Begleitung vom Möhnestaudamm bis zum Gesellenhaus in Hüsten freuen“, so Claus und Wibke Unkel. Am Streckenziel erwartet die Inhaberin des Restaurant Gesellenhaus, Stefanie Peetz, Läufer*innen und Zuschauer*innen mit kleinen Street-Food-Gerichten. Diese werden aus Zutaten hergestellt, die vom Bioladen Regenbogen (Arnsberg/Neheim) eigens für das Projekt gesponsert werden. Die Verkaufserlöse kommen ebenfalls dem Aufforstungsprojekt zugute.

Über die Webseite www.sauerland-seen.de gelangen Interessierte auf die Spendenseite der Waldlokal gGmbH, einer gemeinnützigen lokalen Wiederaufforstungsinitiative (www.waldlokal.com/swimrun). „Hier finden alle Sauerland-Swimrun-Interessenten spezielle Wiederaufforstungs- Spendenmenüs“, so Andrea Tigges von WaldLokal. Hier kann (unter Angabe der erlaufenen Kilometer der teilnehmenden Sportler*innen) entsprechend gespendet werden – oder auch direkt für das „Team Unkel“. Die Spenden werden dann in der kommenden Pflanzperiode für Wiederaufforstungsaktionen in den beteiligten Kommunen eingesetzt.

#sauerlandwimrun #sdg13 #sdg15

Unterstützende

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„Alleine bist Du ein Baum, gemeinsam sind wir ein Wald“

Volksbank Sauerland übernimmt Schirmherrschaften für die Aufforstung des heimischen Waldes



Alleine bist Du ein Baum, gemeinsam sind wir ein Wald“ mit diesen Worten gab Dr. Florian Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank Sauerland, die Partnerschaft mit der WaldLokal gGmbH bekannt. Die größte Genossenschaftsbank im Hochsauerland-kreis hat die verheerende Situation des Sauerländer Waldes zum Anlass genommen und möchte mithelfen, den Wald in der touristischen Region mit ihren vielen Erholungs-gebieten wieder aufblühen zu lassen. Dafür wurde für die vier Städte und eine Gemein-de im Geschäftsgebiet (Arnsberg, Sundern, Meschede, Bestwig und Olsberg) jeweils eine WaldLokal-Schirmherrschaft mit den Geschäftsführern der WaldLokal gGmbH, Andrea Tigges und Mario Ernst, vereinbart.

Wir bringen bei WaldLokal die Menschen zusammen, für die die lokale Wiederaufforstung eine Herzensangelegenheit ist und schaffen damit gleichzeitig die Möglichkeit, sich in einer starken Gemeinschaft der Mammutaufgabe lokal entgegenzustellen. Wir freuen uns außerordentlich, die Volksbank Sauerland als Vorreiter begeistert zu haben“, so Andrea Tigges, geschäftsführende Gesellschafterin der WaldLokal gGmbH.

„WaldLokal ist eine hervorragende Initiative, die wir gerne unterstützen, weil sie auch perfekt in unsere strategische Ausrichtung als nachhaltiges Unternehmen passt“ sagt Volksbank-Vorstand Michael Reitz und ergänzt: „so wollen wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und möchten diese Treiberrolle zur Wiederaufforstung gerne einnehmen“.

Gemeinsam werden WaldLokal und die Volksbank in den kommenden Wochen und Monaten geeignete Flächen auswählen und je nach Verfügbarkeit der verschiedenen Setzlinge, nach der Flächenberäumung, mit dem Anbau beginnen. Eine hohe Priorität legen die Partner darauf, dass die Wiederaufforstung so vorgenommen wird, dass der Wald auch den geänderten klimatischen Bedingungen langfristig standhalten wird. Jetzt und auch in 100 Jahren. Ganz und gar nachhaltig. „Das muss gut vorbereitet werden“ betont Dr. Florian Müller im Gespräch.

„Das erklärte Ziel ist die Generierung von klimastabilem Mischwald, nur er hat eine Chance, zumindest nach dem heutigen Kenntnisstand, wirklich wieder die Lücken im Landschaftsbild zu schließen. Die Auswahl der Baumarten erfolgt so in enger Abstimmung mit den Forstämtern, die über das hier notwendige Fachwissen verfügen“, betont Mario Ernst dabei.

„Das bereits von Dr. Müller erwähnte Baumzitat passt ideal zum genossenschaftlichen Auftrag der Volksbank -Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele- und wir werden unsere Gemeinschaft der Mitglieder und Kunden hoffentlich auch dazu bewegen, sich an diesem jahrzehntelangen Projekt zu beteiligen“ hofft der Pressesprecher der Volksbank, Jörg Werdite. „Wir möchten eine echte Vorreiterrolle einnehmen und Menschen, Firmen und Institutionen begeistern“ ergänzt er.

Mit Bekanntgabe dieser Partnerschaft wollen die beiden Volksbank-Vorstände einen Startschuss geben und teilten mit, dass die Volksbank Sauerland im kommenden Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum feiern wird. „Da wird es natürlich etwas zu feiern geben und wir haben schon einige Ideen, wie wir das mit den WaldLokalen in unserem Geschäftsgebiet verbinden können – lassen Sie sich überraschen“ so Michael Reitz und Dr. Florian Müller unisono.

Eins ist klar: beide Seiten freuen sich auf die nächsten spannenden Monate, um in die Dinge in die Erde zu bringen und gemeinsam zu wachsen.

Was ist WALDLOKAL und was ist das Ziel?

Die Wälder im Sauerland sind nach drei Dürre-Jahren mit Borkenkäfer-Befall in Folge in einem dramatisch schlechten Zustand. Teils musste großflächig gerodet werden. Die Landschaft ist seither oft nicht wiederzuerkennen. 

Ein Waldlokal im Sauerland? Nein, das ist keine Kneipe oder Gaststätte unter Bäumen und wird auch kein feucht-fröhliches Trinkgelage! WaldLokal sorgt dafür, dass die Bäume wieder heimisch werden und bietet Jedem die Möglichkeit, selbst etwas zur nachhaltigen Wiederaufforstung der Wälder beizutragen. Das sollte in ganz Südwestfalen und zuallererst unmittelbar vor der eigenen Haustür geschehen. Also Lokal!

Seid dabei, wenn es darum geht, in unseren Wäldern neue Wurzeln für eine nachhaltige Zukunft zu schlagen. Jeder kann mitmachen: Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten, Familien und Einzelpersonen. Spätestens mit Beginn der Pflanzperiode im Herbst geht es los!

Informiert Euch hier, wie Ihr den Start unterstützen könnt und was Du selbst von diesem Engagement hast.

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WIRTSCHAFT UNTERSTÜTZT NACHHALTIGE WIEDERAUFFORSTUNG

PFLANZAKTION AM MÖHNESEE

Mit dem ersten Spatenstich startet althergebracht ein Bauvorhaben. Was am 12.04.2021 allerdings mit gleich 50 Spatenstichen am Südrand der Möhnetalsperre begann, könnte über die Wirkung eines lokalen Bauprojekts deutlich hinausgehen: Mit „WaldLokal“ initiierten die IHK Arnsberg, PIEL Die Technische Großhandlung GmbH, die Gemeinde Möhnesee und die Forstverwaltung das erste Gemeinschaftsprojekt zur Wiederaufforstung der „Borkenkäfer“-Flächen.

50 Kirschbäume setzten die Initiatoren entlang des Wanderweges im Schnappwald in die Erde. Sie bilden den Abschluss einer kurz vor Ostern von Gemeindeförsterin Anna-Maria Hille gestarteten Wiederaufforstung einer 0,5 ha-Fläche. „Unser Unternehmen und die IHK Arnsberg teilen sich die Kosten der nachhaltigen Wiederaufforstung dieser Fläche mit einem klimastabilen Mischwald“, erläutert einer der Initiatoren, PIEL-Geschäftsführer Mario Ernst. Über eine vertraglich vereinbarte Laufzeit von 25 Jahren sei eine nachhaltige Bewirtschaftung vereinbart. PIEL wolle damit einerseits zur langfristigen Wiederherstellung der Landschaft beitragen, andererseits aber natürlich auch sein Image als klimaneutrales Unternehmen mit einem lokalen Ansatz untermauern.

50 Kirschbäume setzten die Initiatoren entlang des Wanderweges im Schnappwald in die Erde. Sie bilden den Abschluss einer kurz vor Ostern von Gemeindeförsterin Anna-Maria Hille gestarteten Wiederaufforstung einer 0,5 ha-Fläche. „Unser Unternehmen und die IHK Arnsberg teilen sich die Kosten der nachhaltigen Wiederaufforstung dieser Fläche mit einem klimastabilen Mischwald“, erläutert einer der Initiatoren, PIEL-Geschäftsführer Mario Ernst. Über eine vertraglich vereinbarte Laufzeit von 25 Jahren sei eine nachhaltige Bewirtschaftung vereinbart. PIEL wolle damit einerseits zur langfristigen Wiederherstellung der Landschaft beitragen, andererseits aber natürlich auch sein Image als klimaneutrales Unternehmen mit einem lokalen Ansatz untermauern.

  • Mario Ernst

    Geschäftsführender Gesellschafter WaldLokal
    Geschäftsführender Gesellschafter, PIEL Senator im Senat der Wirtschaft

  • Andrea Tigges

    Geschäftsführende Gesellschafterin WaldLokal
    Marketing- und Personalleitung, Klimabotschafterin PIEL

Genau hier setzt die IHK Arnsberg an: „Wir möchten den Unternehmen der Region die Möglichkeit geben, sich für den heimischen Wald zu engagieren“, betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange bei der zunächst symbolischen Aktion. Die IHK wisse aus zahlreichen Gesprächen, dass viele Unternehmen ein konkretes Angebot zur Wiederaufforstung gerne annehmen würden. Dafür müssten allerdings klare Rahmenbedingungen vorliegen: Musterverträge, finanzielle Konditionen, steuerwirksame Belege und natürlich konkrete Flächenangebote in der Nähe des jeweiligen Unternehmensstandortes. „Genau hier kommt das Projekt WaldLokal ins Spiel“, erläutert IHK-Geschäftsbereichsleiter Thomas Frye.  Eine noch zu gründende Gesellschaft solle diese Aufgaben übernehmen, Waldbesitzer und Unternehmen zusammenbringen und auch das für die Unternehmen so wichtige Arbeitgeber-Marketing vorantreiben.

„Der Markenname WaldLokal führt vielleicht vordergründig auf den Holzweg: Natürlich geht es nicht um eine Baumkneipe, oder Gaststätte für Bäume, sondern darum, die Bäume wieder heimisch werden zu lassen, eben einen lokalen Ansatz für den Wald“, sagt Mario Ernst. „Bäume zu pflanzen ist auch ein stückweit emotionales Thema für alle, die hier in der Region zu Hause sind. Die Bezeichnung WaldLokal erzeugt bei jedem Interessierten ein Lächeln, eine positive Reaktion, genau dies war uns bei der Wahl des Markennamens sehr wichtig“, ergänzt Mitinitiatorin Andrea Tigges.

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Was ist WALDLOKAL und was ist das Ziel?

Die Wälder im Sauerland sind nach drei Dürre-Jahren mit Borkenkäfer-Befall in Folge in einem dramatisch schlechten Zustand. Teils musste großflächig gerodet werden. Die Landschaft ist seither oft nicht wiederzuerkennen. 

Ein Waldlokal im Sauerland? Nein, das ist keine Kneipe oder Gaststätte unter Bäumen und wird auch kein feucht-fröhliches Trinkgelage! WaldLokal sorgt dafür, dass die Bäume wieder heimisch werden und bietet Jedem die Möglichkeit, selbst etwas zur nachhaltigen Wiederaufforstung der Wälder beizutragen. Das sollte in ganz Südwestfalen und zuallererst unmittelbar vor der eigenen Haustür geschehen. Also Lokal!

Seid dabei, wenn es darum geht, in unseren Wäldern neue Wurzeln für eine nachhaltige Zukunft zu schlagen. Jeder kann mitmachen: Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten, Familien und Einzelpersonen. Spätestens mit Beginn der Pflanzperiode im Herbst geht es los!

Informiert Euch hier, wie Ihr den Start unterstützen könnt und was Du selbst von diesem Engagement hast.

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