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Best Practice Beispiel für Klimaschutz und Nachhaltigkeit – Firma PIEL

PIEL Die Technische Großhandlung GmbH mit Hauptsitz in Soest ist ein Traditionsunternehmen mit mittlerweile über 100jähriger Erfolgsgeschichte. Als mittelständisches innhabergeführtes Unternehmen gehört vor allem die Werteorientierung zu den elementaren Bestandteilen der Arbeitskultur.

Dazu zählt auch das Thema Nachhaltigkeit. Denn Nachhaltigkeit bedeutet langfristig zu planen, zu handeln und dem kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg nicht alles unterzuordnen. Die PIELaner, die Mitarbeiter der Firma PIEL, stellen das unter Beweis, indem sie Nachhaltigkeit als sinnvolles Austarieren zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung definieren. Was das genau bedeutet, sollen die folgenden Maßnahmen verdeutlichen.

 

Unternehmensvision – Der „Fixstern“

Der „Fixstern“, die Unternehmensvision  –„Wir machen unsere Kunden einfach besser: Einfach Besser Machen“ – leitet den Weg zu den Unternehmenszielen. Man muss sich dies als Pyramide vorstellen. Bestehend aus drei Bereichen soll er Orientierung und damit den Fokus geben. Durch seine klare Richtungsvorgabe – EINFACH   BESSER   MACHEN – sichert er als erste Maßnahme den wirtschaftlichen Erfolg der Firma PIEL. Dieser rückt die Kundenbegeisterung in den Mittelpunkt, neben dem Drang Neues zu wagen und Altes zu stärken. Dadurch ist klar, dass Service und Kundenbegeisterung den wirtschaftlichen Erfolg sichern.

Daneben sorgt die Firma PIEL durch weitere Maßnahmen dafür, dass die Umwelt geschützt und das soziale Miteinander gestärkt werden. So hat sich das Unternehmen im Jahre 2019 klimaneutral gestellt. Um das zu erreichen hat sich PIEL externer Unterstützung bedient. Die Vermeidung von Emissionen vermeiden und die Reduzierung unvermeidbarer Emissionen standen dabei im Mittelpunkt.

Kompensation von unvermeidbaren Emissionen

Unvermeidbaren Emissionen können schließlich durch diverse Projekte kompensiert werden, die in zertifizierter Weise Treibhausgasemissionen einsparen. Bei der Kompensation engagiert sich die Firma PIEL in einem Wasserkraftprojekt in Uganda. Der Grundgedanke dieser Projekte ist, dass ein Projekt nur zertifiziert werden kann, wenn es ohne das Kompensationsinvestment nicht realisiert und als Alternative ein klimaschädliches Vorhaben initiiert worden wäre. In diesem Fall wäre wohl ein günstigeres Kohlekraftwerk gebaut worden, wodurch diese Kompensationsinvestitionen aktiv klimafreundliche Maßnahmen unterstützen.

 „WaldLokal“ ins Leben gerufen

Klimaneutralität ist die eine Sache, aber klimapositiv zu werden, war eine andere. Aus Sicht des Geschäftsführungskreises musste ein Weg gefunden werden, auch lokal etwas für das Klima zu machen. Schließlich ist das zerstörte Landschaftsbild für Menschen aus unserer Region allgegenwärtig und die Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sehr weit weg und nicht so gut greifbar.  Eine Kombination aus beidem erachtet PIEL als zielführend. Daher beschlossen die verantwortlichen bei PIEL im Sinne ihres Fixsterns einen eigenen Weg zur Realisierung dieses Vorhabens zu finden. In Zusammenarbeit mit der IHK Arnsberg und den regionalen Forstämtern ist so das Projekt „WaldLokal“ ins Leben gerufen worden. Ziel dieses Projekts ist das nachhaltige Wiederaufforsten in Südwestfalen mit Unterstützung der heimischen Wirtschaft und der lokalen Bevölkerung. Über eine gGmbH sollen Gelder eingesammelt und an entsprechende vorrangig kommunale, aber auch private Waldbesitzer/innen weitergeleitet werden, damit diese ihrer Pflicht zur Wiederaufforstung in nachhaltiger Weise nachkommen können. Das schließt die Aufforstung mit Monokulturen aus und erhöht die Klima-Resilienz der zukünftigen Wälder. Interessierte Unternehmen, Vereine, aber auch Privatpersonen können sich auf der WaldLokal Homepage informieren und für ein Wiederaufforstungsmenü entscheiden.

Klimaschutz ist Chefsache bei PIEL

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Firma PIEL das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit zur Chefsache gemacht hat und der Geschäftsführungskreis die Themen WaldLokal, Fixstern und Klimaneutralität direkt vorangetrieben hat. Dadurch sind die Prioritäten klar auf nachhaltigen Erfolg gelegt und die Entscheidungswege kurz. Dies ist bei zahlreichen Unternehmen aus Industrie und Handel in Südwestfalen zu beobachten, was Südwestfalen zu einer der Vorreiterregionen für die nachhaltige Unternehmensführung macht.

Was ist WALDLOKAL und was ist das Ziel?

Die Wälder im Sauerland sind nach drei Dürre-Jahren mit Borkenkäfer-Befall in Folge in einem dramatisch schlechten Zustand. Teils musste großflächig gerodet werden. Die Landschaft ist seither oft nicht wiederzuerkennen. Private und kommunale Waldeigentümer stehen vor der Mammut-Aufgabe der Wiederaufforstung.

Doch wie finanzieren, wenn der Holzverkauf nicht einmal die Rodungskosten deckte und neue Erträge erst in Generationen fließen werden?
Hier kommt nun WaldLokal ins Spiel. Ein Waldlokal im Sauerland? Nein, das ist keine Kneipe oder Gaststätte unter Bäumen und wird auch kein feucht-fröhliches Trinkgelage! WaldLokal sorgt dafür das die Bäume wieder heimisch werden und bietet Jedem die Möglichkeit, selbst etwas zur nachhaltigen Wiederaufforstung der Wälder beizutragen. Das sollte in ganz Südwestfalen und zuallererst unmittelbar vor der eigenen Haustür geschehen. Also Lokal!

Seid dabei, wenn es darum geht, in unseren Wäldern neue Wurzeln für eine nachhaltige Zukunft zu schlagen. Jeder kann mitmachen: Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten, Familien und Einzelpersonen. Spätestens mit Beginn der Pflanzperiode im Herbst geht es los!

Informiert Euch hier, wie Ihr den Start unterstützen könnt und was Du selbst von diesem Engagement hast.

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WIRTSCHAFT UNTERSTÜTZT NACHHALTIGE WIEDERAUFFORSTUNG
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